| Parametrisches Design |
| Written by Administrator | |||
| Tuesday, 24 November 2009 20:56 | |||
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parametrisch generierter Dome
Im Studium ist mir beigebracht worden mit den Grundelemten, Strich, Fläche und Körper zu gestalten. Eben genau so zu entwerfen, wie es ein Stift, ein Zirkel und ein Lineal zulässt. Die Entwurfsmethodik war auch noch die selbe als wir nach dem Grundstudium den Stift mit der Maus und das Zeichenbrett mit dem Computer getauscht haben.
-cos(x)* 1/10* sin(y)*y*sin(y)*y/2 - 4*cos(y) * sin(z) + cos(z) * sin(x) - (sin(y)*x/2)*2
Wird die Formel umgestellt, Funktionen hinzugefügt oder weggelassen verändert sich auch die Form. Eine Minimalfläche zum Beispiel, sprich eine Membrane zu generieren ist ein iterativer Vorgang, bei dem man die Parameter immer und immer wieder verändert, bis das Ergebnis den Erwartungen entspricht. Die äußeren Bedingungen werden definiert (Ankerpunkte) und die Inneren Bedingungen (Membranspannung, Radius der Seile oder Länge der Seile) so lange verändert bis die Minimalfläche der eigenen Vorstellung entspricht (architektonische Form, Kraft in den Seilen und die Lage der Resultierenden).
Im parametrischen Design wird nur anhand eines Prinzips die konkrete Form iterativ bestimmt. Die Endgültige Form entspricht dem Prinzip und der Erwartung, unterliegt aber einem Entwicklungsprozess - eben der Iterativität. Wesentlich ist, dass dieser Entwicklungsprozess durchlaufen werden muss um die endgültige Form zu erhalten. Die endgültige Form kann nicht vorbestimmt werden sondern ist ein Ergebnis, ein Resultat.
Ein Raum, der möglichst gleichmäßig ausgeleuchtet sein soll. Dabei werden Elemente mit verschiedenen Öffnungen auf eine Oberfläche projiziert. Die Öffnungen werden entsprechend dem Sonneineinfallswinkel verteilt. Elemente kleiner Öffnungen im Sonnenschein, Elemente großer Öffnungen im Schatten. Dabei habe ich aber die Öffnungsgrößen und Verteilungen auf der Elementoberfläche nicht weiter vertieft. Die Öffnungen sollten, wäre dies nicht nur eine Spielerei, nicht nur nach dem Einfallswinkel, sondern auch nach der Lichtintensität bemessen und optimiert werden um so eine noch gleichmäßigere Ausleuchtung zu bekommen.
minimale und maximale Öffnungsform . .
parametrisch generierter Dome - Draufsicht
Vorgehen im Entwurf: 1. Netzkuppel als Großstruktur. Eine andere Form ist natürlich auch möglich. 3. Definieren der Ausfachung: minimale Öffnung - maximale Öffnung (siehe Bild oben). 5. projizieren der Ausfachung auf das Netz entsprechend dem Sonneneinfallswinkels. Wo viel Licht ist -> kleine Öffnungen, wo wenig Licht ist - > große Öffnungen.
Noch einen Schritt weitergedacht können weitere Parameter berücksichtigt werden, z.B. kann der Wärmehaushalt im Inneren des Gebäudes durch die Materialität reguliert werden:
parametrisch generierter Dome - Innenansicht
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| Last Updated on Monday, 11 January 2010 22:19 |